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Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie Berlin-Neukölln

Das Wettbewerbsgrundstück liegt in dem heterogenen Spannungsfeld der südwestlich angrenzenden Gropiusstadt, Geschossbauten im Westen und Hausbau im östlichen Bereich. Es handelt sich um ein Gebiet in „zweiter Reihe“ innerhalb des Blockes zwischen Rudower Straße, Lipschitz-allee, Efeu- und Fritz-Erler-Weg. Die südwestliche Wettbewerbsgrenze wird durch die neu zu gestaltende Zuwegung zum Baufeld gebildet.

Die Setzung des Neubaus zoniert das Grundstück deutlich in zwei unterschiedliche Außenräume. Durch den räumlichen Versatz der Sporthalle Richtung Erschließungsweg springt der Schulneubau Richtung Osten zurück. Dadurch bildet sich ein einladender Vorplatz vor dem Haupteingang der sich mit der Fläche des Erschließungsweges zu einer Einheit verzahnt. Diesem Treffpunkt vor der Schule wird auf der Rückseite des Schulgebäudes ein Schulhof gegenüber gestellt, der durch differenzierte Themenbereiche gegliedert wird. Die Baumassenverteilung vermeidet eine zu starke Verschattung der Nachbargrundstücke, insbesondere das der westlich angrenzenden Kindertagesstätte. Gleichzeitig stellt die solitäre Situation des Neubaus seine eigene optimale Belichtung sicher.

kompakt, rational, strukturiert –

geräumig, freundlich, haptisch,

das sind die Eigenschaften, die den Entwurf für das Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie in Berlin Neukölln leiten. Der Neubau vereint damit Attribute, die der Wissenschaft zugeordnet werden mit solchen, die für ein menschliches Leben und Zusammenleben stehen:

Dem Lehren, Lernen und Forschen dient ein helles, offenes Gebäude.

Neben der kompakten Gebäudekubatur zur Minimierung der Hüllfläche und des Primärenergieeinsatzes wird durch die Fassadengestaltung ein ausgewogenes Verhältnis von  Fensterfläche und zu belichtender Raumfläche unter besonderer Berücksichtigung der Raumtiefe geschaffen. Bei der erforderlichen Raumtiefe scheint eine zonenweise, tageslichtabhängige Steuerung des Kunstlichtes sinnvoll.

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