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Schulen

Comenius-Schule, Potsdam

Sanierung, Umbau und Modernisierung

Die Comenius-Schule ist eine Förderschule für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche in Form einer Ganztagsschule.

Die Substanz des hier umgebauten und sanierten Gebäudes, welches in den 50er Jahren erstellt wurde und bis ins Jahr 2001 als Grundschule genutzt wurde, ist als ausgesprochen gut zu bezeichnen. Die breiten vorhandenen Flure, die Größe der Klassenräume sowie die funktionale Erschließung des Gebäudes waren beste Voraussetzungen, mit nur geringen architektonischen Eingriffen den sonderpädagogischen Anspruch einer Förderschule zu erfüllen.

Vorrangig wurde das Gebäude bezüglich der technischen Anforderung und Barrierefreiheit ertüchtigt. Die einfachen aber funktionalen Grundrisse des Gebäudes ermöglichten, das Schulkonzept auf übersichtliche Art und Weise umzusetzen. So sind alle Geschosse nach dem Grundprinzip aufgeteilt, dass sich am Kopf des Gebäudes jeweils in jedem Geschoss ein Sonderraum befindet. Im Erdgeschoss wurde in diesem Kopfbereich der Kantinen- und Mensa-Bereich vorgesehen; am Eingang befindet sich das Schüler-Café, und im Dachgeschoss ein Theaterraum.

Um den Schülern eine bessere Orientierung zu ermöglichen, wurde in jedem Geschoss eine Farbkomposition vorgesehen, welche als Platzhalter für eine bestimmte Stimmung steht. Betritt man das Gebäude auf der untersten Ebene, dominiert der Grünton, der für den Begriff „Landschaft“ steht. Im darüber liegenden Geschoss wird über warme Beigetöne eine Stimmung hervorgerufen, die den Namen „Samt“ trägt. Das oberste Geschoss wird durch die Farbe Blau bestimmt und drückt die Stimmung „Himmel“ aus. Die jeweiligen Farbkompositionen der einzelnen Etagen entstanden in Anlehnung an eine Farbklaviatur, die Le Corbusier in den 30er Jahren entwickelt wurde.

Havelschule, Brandenburg

Sanierung, Umbau und Modernisierung

Die  1938 erbaute Heinrich-Heine-Schule wurde zu einer Förderschule für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche umgestaltet. Mit geringen Eingriffen wird die Schule an die neuen Erfordernisse angepasst. Das Konzept sieht vor, jeder Klasse einen Gruppenraum zuzuordnen und einen direkten Zugang zu den dezentralen Sanitäreinrichtungen zu ermöglichen. Um eine klare Trennung der Funktionen zu realisieren, werden in den unteren Geschossen die Klassenräume angeordnet während sich die Sonder- und Therapieräume in den oberen Geschossen befinden.

Der Einbau zweier Aufzüge ermöglicht die komplette vertikale Erschließung des Gebäudes. Um den Höhenunterschied in das Gebäude zu überwinden, werden an den zentralen Punkten Rampen realisiert.

In dem längeren Gebäuderiegel befinden sich klar zoniert die Klassenräume mit den dazugehörigen Gruppenräumen.

Im Kopfbau befinden sich die Sondernutzungen wie Foyer, Verwaltungsebene oder die Musterwohnung.

Die vorhandene Turnhalle bietet mit Ihrer Bühne nach der Sanierung und Umgestaltung wieder die Möglichkeit der öffentlichen Vorführung.